#1 Dankbarkeit ist richtungsweisend für uns von Franz Josef Neffe 09.09.2012 17:35

Dankbarkeit - richtungsweisend für uns
(Antwort auf einen Text im the-secret-forum)

Man hat uns von klein auf durch ErZIEHung mit DRUCK von allem eine Kopie "auf´s Auge gedrückt, was wir als originale Kräfte in uns haben. Dann hat man durch ständiges Antreiben dafür gesorgt, dass wir immerzu an der Kopie arbeiten und bei dem dadurch entstehenden Stress nicht Zeit und Raum finden,´unsere ORIGINALEN KRÄFTE zu erkennen, zu verstehen, mit ihnen EINS zu werden, sie zu entwickeln und so in unserer Fülle zu leben. So sehe ich das als Ich-kann-Schule-Lehrer.
Wenn Du Dich ein Leben lang für die aufgenötigten Kopien Deiner Talente verausgabst und zugleich Deine originalen Talente pflichtgemäß misshandelst und verkommen lässt, können natürlich daraus keine Gefühle und Gedanken des Glücks, der Freude, des Friedens und der Dankbarkeit erwachsen. Und wenn wir mit uns selbst in uns selbst ständig Krieg führen, kann man uns verhältnismäßig einfach dazu bringen, diesen Krieg nach außen und in andere hinein zu projizieren.
Deine Erlebnisse, Deine Empfindungen, Deine Gedanken zeigen Dir an, in welcher Richtung Du unterwegs bist: aus dem Unglück heraus oder noch tiefer hinein.
Dankbarkeit ist richtungsweisend.
Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe

#2 RE: Dankbarkeit ist richtungsweisend für uns von Christine B. Mager 05.10.2012 19:26

Dankbarkeit ist ein zweischneidiges Schwert für mich. Es gibt etliche Menschen, denen ich von Herzen zugetan bin wie sie mir, und deshalb ist es dort auch nicht schwer für mich, dankbar zu sein.

Das man aber auch Menschen dankbar sein kann für deren leicht negativen Verhaltensweisen bis hin zu Vernichtungsaktivitäten gegenüber mir, habe ich erst spät erkannt und lange vor allem in letzteren Fällen bisher fast absolut abgewehrt.

Jedoch hat man in den letzteren Fällen immer auch mit den eigenen Grenzen zu tun, und es kann schon sehr von Vorteil sein, diese frühzeitig zu kennen bzw. zu erkennen und nicht irgendwann durch einen unbedachten Schritt gleich in einen "Abgrund" zu stürzen.

Erst wenn man mit Abgründen Bekanntschaft gemacht hat, wenn es unwiderrufliche Beschädigungen gegeben hat, beginnt man einfache "Übungen" zu schätzen an denen man zuvor hätte scheitern und gleichzeitig wachsen können, die einen aufmerksam gemacht hätten, die echten, bösen Fallen instinktiv erkennen zu können.

Bevor man sich an die Erforschung von Vulkanen macht, sollte man vielleicht Gelegenheiten nutzen, Herdplatten kennen zu lernen, oder ein Eisenwerk besichtigen. Wer seine Kinder / Familienmitlgieder / Freunde ... liebt ... und ihren Hang, Vulkane zu erforschen erkennt, der tut diesen Menschen keinen Gefallen damit, sie fernhalten zu wollen. Sie werden ihrem Ruf folgen, weil sie nicht anders können. Besser wäre es, ihnen zu helfen, sich richtig auf ihre Berufung vorzubereiten, Fehlerquellen zu erkennen und auszuschalten.

Man kann auch dankbar sein, jemand anderem zu helfen, erfolgreich zu werden. Selbst wenn man mit dem eigentlichen Ziel sich selbst nicht unbedingt identifiziert.

Christine B. Mager

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